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Brückenorganisation-Anleitung und Kapitän für Chemikalientanker

11. März 2025
288
Allgemein (524)
Verantwortung Brückendisziplin bedeutet die Zusammenarbeit und Teilung der Verantwortung zwischen dem Kapitän, dem Wachoffizier, dem Rudersgänger und dem Ausguck. Der Kapitän hat die Gesamtverantwortung für die Brückendisziplin sowie für alle anderen Angelegenheiten, und es ist eine seiner Verantwortlichkeiten, die Wachdienstaufgaben der Navigationsoffiziere zu organisieren und zu detaillieren. Bei der Festlegung des oben Genannten soll der Kapitän berücksichtigen, in welchem Umfang und in welcher Rotation die Navigationsoffiziere bei der Brückenwache unter den verschiedenen Bedingungen, unter denen das Schiff navigiert, mithelfen sollen. Gute Kommunikation ist eine Notwendigkeit zwischen den Diensthabenden auf der Brücke, um sicherzustellen, dass Informationen bezüglich der Navigation klar und präzise ausgetauscht werden. Während der Wache auf der Brücke ist der Wachoffizier für die Sicherheit der Navigation verantwortlich. Folglich soll der Wachoffizier sicherstellen, dass ein effizienter Wachdienst einschließlich eines effizienten Ausgucks und sichere Navigation kontinuierlich aufrechterhalten wird. Der Wachoffizier bleibt trotz der Anwesenheit des Kapitäns auf der Brücke für die sichere Navigation des Schiffes verantwortlich. Wenn und wann der Kapitän die Kontrolle über das Schiff übernimmt, soll er den Wachoffizier ausdrücklich darüber informieren und ein klares gegenseitiges Verständnis dieser Tatsache herstellen. Dies gilt auch, wenn der Kapitän die Kontrolle an den Wachoffizier zurückgibt. Der Wachoffizier soll daher das Schiff weiter navigieren, bis er ordnungsgemäß abgelöst wird oder anderweitig vom Kapitän angewiesen wird. Es ist die Pflicht des Wachoffiziers, den Kapitän sofort zu benachrichtigen, wenn er/sie glaubt, dass die Navigation des Kapitäns nicht dem geplanten Kurs folgt. Bei Ankunfts-Standby und in Gebieten mit eingeschränkter Manövrierfähigkeit sollen der Kapitän für Chemikalientanker und der Wachoffizier auf der Brücke sein, bis das Schiff den Liegeplatz erreicht hat. Bei Abfahrts-Standby sollen der Kapitän und der Wachoffizier auf der Brücke sein, bis freies Wasser erreicht ist. Wenn der Kapitän die Kontrolle über die Navigation hat, soll kein Wachwechsel unter Bedingungen stattfinden, bei denen besonders große Sorgfalt geboten ist. Der Wachoffizier soll Zeit mit dem Kapitän haben, um die Navigation zu studieren und zu planen, um sicherzustellen, dass beide mit allen Bojen, Lichtern und Leitfeuern vertraut sind, die sich im zu durchfahrenden Gebiet befinden. Wann immer das Schiff von Hand gesteuert werden soll, soll das Ruder von einem ordentlichen Rudersgänger übernommen werden, dessen einziger Zweck es ist, das Schiff zu steuern und der keine anderen Aufgaben hat, die von der vorliegenden Aufgabe ablenken könnten. In engen Gewässern und bei eingeschränkter Sicht soll der Kapitän erwägen, ob zusätzlich zu ihm selbst und dem Wachoffizier ein weiterer Navigationsoffizier auf der Brücke sein sollte. In solchen Fällen soll ein Navigationsoffizier hauptsächlich für die Bestimmung der Schiffsposition verantwortlich sein, während der andere den Kapitän bei allgemeinen Navigationsaufgaben und der Kollisionsvermeidung unterstützen soll. Es soll kein Missverständnis darüber bestehen, wer vom Brückenteam die Leitung hat und für die Navigation verantwortlich ist.
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