Heizelemente in elektronischen Geräten sind eingeschaltet zu lassen, wenn das Gerät nicht in Gebrauch ist. Elektronische Geräte und ETO-Stellen, die nicht mit Heizungen ausgestattet sind, sind laufen zu lassen.
DECKS
Decks sind so eisfrei wie möglich zu halten, um Rutschgefahren zu reduzieren. Streusalz und Sand müssen verwendet werden, um dies zu erreichen.
BUNKER UND WASSER
Kapitäne und Chefingenieure müssen sicherstellen, dass beim Betrieb unter Frostbedingungen ausreichende Reserven an Kraftstoff und Wasser an Bord sind. Erhöhter Bedarf an Kesseln, Heizung und möglicherweise Ausdämpfen von Seekisten und Rohrleitungen wird einen Anstieg des Verbrauchs sowohl von Kraftstoff als auch von Wasser verursachen.
Alle Heizöltanks sind jederzeit vollständig beheizt zu halten.
VORSICHTSMAßNAHMEN IN MASCHINENBEREICHEN
Temperaturen in Maschinenbereichen sollten auf einem angemessenen Niveau gehalten werden, indem die Belüftung angepasst und Raumheizungen verwendet werden, wo sie vorhanden sind.
ÜBERFLUTUNG DURCH ROHRBRUCH
Das Schiffspersonal muss auf die Möglichkeit von Überflutungen in abgelegenen Bereichen wie Wellentunneln und Leerräumen durch Rohre achten und diese überprüfen, die nach dem Einfrieren geplatzt sind. Dies ist besonders wichtig, wenn die Temperaturen steigen und Eis zu schmelzen beginnt.
DOPPELBÖDEN UND PEAKTANKS
Wenn die Meerwassertemperatur unter 2°C fällt, müssen alle Tanks, die Süßwasser enthalten und an den Schiffskörper angrenzen, schlaff gehalten werden, um mögliche Risse durch Gefrieren zu verhindern.
LAGERRÄUME
In Lagerräumen und Wäschekammern oder anderen Orten, an denen die Möglichkeit von Schwitzen und Gefrieren besteht, sollten Raumheizungen verwendet werden, wenn sie vorhanden sind. Feuchtigkeitsabsorbierendes Material sollte nach Möglichkeit an wärmere Orte gebracht werden oder von der Schiffsstruktur entfernt werden, wo sich Feuchtigkeit sammelt und gefriert.