Bevor die Ladung an Bord geladen wird, ist es eindeutig wesentlich, Folgendes zu berechnen und zu berücksichtigen:
(a) Die betreffenden Gewichte
(b) Tiefgangsbeschränkungen
(c) Lufttiefenbeschränkungen (vom Meeresspiegel bis zur Oberkante der Lukensülle)
(d) Zulässige Lastbeschränkungen
(e) Ladegerät- und Ausrüstungsbeschränkungen
(f) Sicherheitsüberlegungen
(g) Staufaktoren
(h) Stabilität und Beanspruchung
(i) Parameter für gefährliche Ladung
(j) Trennung
(k) Landwirtschaftliche/biologische Vorschriften
(l) Umweltvorschriften
(m) Lokale, nationale und internationale Vorschriften
(n) Betriebsberatung des Büros
(o) Verladeranforderungen
(p) Besondere Handhabungsüberlegungen
(q) Zurranforderungen
(r) Belüftung
(s) Löschreihenfolge usw.
ANNAHME UND EMPFANG VON LADUNG
Bei Benachrichtigung über eine Ladung mit Bezug auf Job at Sea, die geladen werden soll, oder bei Erhalt einer Ladeliste müssen der Kapitän und der Erste Offizier sorgfältig die Unternehmensvorschriften für die Ladungsbeförderung, die Verladeranweisungen und die umfassende Beratung in Thomas's Stowage – „Die Eigenschaften und Stauung von Ladungen“ oder anderen Stauveröffentlichungen, die die Reederei an Bord platziert hat, studieren.
Sobald festgestellt ist, dass die Räume an Bord geeignet sind (Belüftung usw.), sollte überprüft werden, dass Stauausrüstung (Zurrungen, Stauholz, Trennblätter, Isoliermaterialien, Desinfektionsmittel, Agenten/Stauer
usw.) entweder an Bord vorhanden oder über örtliche Lieferanten verfügbar ist.
Vor Beginn des Ladens werden der Kapitän und der Erste Offizier zusammen mit dem Landsuperintendenten/Chef-Tallyschreiber eine gründliche Untersuchung der zu ladenden Ladung durchführen.
Der Umfang dieser Untersuchung hängt von der Art der zu ladenden Ware ab, jedoch sind die folgenden Punkte einige der zu beachtenden Punkte.