Sofortmaßnahmen
Den Kapitän rufen.
Alle Bunker- und Ballastoperationen stoppen (möglicherweise auch Lade- und Löschoperationen). Auf entflammbare Gase und Brandgefahren achten.
Das Ölverschmutzungs-Präventionsteam benachrichtigen.
Die Quelle des Ölaunstritts identifizieren und die Ursache bestimmen. Wenn die Situation es erfordert, eine andere geeignete Checkliste verwenden.
Kapitän
Sofort die notwendigen Benachrichtigungen gemäß den Listen und dem Sonderformular (Ölverschmutzungsbericht) im SOPEP Ölaunfall-Notfallplan ausstellen,
⇒ National Response Center,
⇒ Örtliche Küstenwache/Hafenbehörde,
⇒ Örtlicher Agent
⇒ Reederei
⇒ Reinigungsauftragnehmer (falls sie den örtlichen Agenten nicht kontaktieren können).
Als Einsatzleiter vor Ort (OSC) fungieren, bis die Reederei einen OSC an den Einsatzort entsendet.
Ölverschmutzungs-Präventionsteam
Sofortige Maßnahmen zur Kontrolle des Auslaufens ergreifen, versuchen, das Eindringen von Öl über Bord zu verhindern;
⇒ Alle Ventile schließen.
⇒ Abflüsse prüfen und abdichten
⇒ Änderungen der Ölstände in Tanks
⇒ Öl in leere (Leichter, Land, leer) umpumpen
⇒ Tanks dicht verschließen.
und das Öl vor Ort mit Absorbentien reinigen. Entfetter und Lösungsmittel können verwendet werden, aber nur mit großer Vorsicht. Verschüttetes Öl darf niemals über Bord gespült werden, und entfettende Substanzen oder Lösungsmittel dürfen nicht bei in Wasser verschüttetem Öl verwendet werden.
Prüfer fragen während des Gesprächs mit Kandidaten, die sich auf 2.-Ingenieur-Stellen bewerben, nach der nächsten Maßnahme bei Ölverschmutzung:
Mit Reinigungsauftragnehmern und/oder örtlichen Behörden zusammenarbeiten, um weitere Umweltschäden zu minimieren.
Alle durchgeführten Maßnahmen immer im Schiffsbuch eintragen.
Der Reederei ständig auf dem schnellsten und effizientesten Weg berichten.