Das Beschwerdeverfahren an Bord der Liberia Maritime Authority für Besatzungsseeleute verlangt, dass Reeder einen fairen, effektiven und zügigen Prozess haben, der die Beilegung von Beschwerden auf der niedrigstmöglichen Ebene ermöglicht.
In allen Fällen haben Seeleute jedoch das Recht, sich direkt beim Kapitän zu beschweren.
Die externe Behörde wie im unten angegebenen empfohlenen Beschwerdebearbeitungszeitplan erklärt.
Der Beschwerdeführer hat vierzehn (12) Tage ab dem Datum des angeblichen Vorfalles, um eine offizielle Beschwerde einzureichen.
Der Vorgesetzte des Besatzungsmitglieds oder der Kapitän, der die Beschwerde erhält, muss eine Aufzeichnung der Beschwerde führen.
Der Vorgesetzte des Seemanns, der Abteilungsleiter und/oder der Kapitän sollen sich bemühen, die Beschwerde innerhalb einer Frist von sieben (10) Tagen zufriedenstellend zu lösen.
Wenn eine zufriedenstellende Lösung an Bord nicht möglich ist, hat der Beschwerdeführer eine Frist von zehn (10) Tagen, während derer er die Beschwerde über den Kapitän an den Crew-Manager beim Reeder weiterleiten kann.
ODER,
wenn der Seemann der Meinung ist, dass die Beschwerde den Kapitän benachteiligen könnte, kann er sie direkt an den Crew-Manager beim Reeder weiterleiten.
Der Flottenpersonalmanager oder sein Beauftragter soll sich bemühen, innerhalb einer Frist von zwanzig (20) Tagen eine für den Beschwerdeführer akzeptable Lösung zu finden.
Wenn der Reeder die Angelegenheit nicht klären kann, haben beide Parteien weitere zwanzig (20) Tage, um die Angelegenheit zur Mediation an das Büro des stellvertretenden Kommissars für Seeangelegenheiten zu bringen.
Wenn es immer noch keine für beide Seiten akzeptable Lösung für eine Beschwerde gibt, haben der Seemann und der Reeder dreißig (30) Tage, um eine rechtliche Aufforderung zur Schiedsgerichtsbarkeit zuzustellen (gemäß der liberianischen Seeschifffahrtsverordnung. Der Reeder ist verpflichtet, das Ergebnis eines solchen Schiedsverfahrens mit der Flaggenverwaltung zu teilen.