Die Methode und Art, wie ein Ladungsplan erstellt wird, hängt weitgehend von den individuellen Vorstellungen des Ersten Offiziers ab, der immer den Kapitän um seine Meinung und seinen Rat konsultieren sollte. Das gemeinsame Merkmal jedes Plans ist Klarheit, um ein sicheres und effizientes Laden und Löschen der Ladung zu erleichtern. Der Plan muss die Lade- und Löschhafen-Rotation berücksichtigen, um Überstauung zu vermeiden.
Der Stauplan soll auch die Ablauftiefgänge und die Verteilung und Mengen von Frischwasser, Bunkern und Ballast zeigen.
ÜBERTRAGUNG VON LADUNG
Übertragung von Ladung sollte um jeden Preis vermieden werden, da sie zu einem Frachtverlust für das Schiff führt, denn wenn sie später in einem anderen Hafen gefunden wird, ist der Reeder für ihre Rücksendung zum richtigen Bestimmungshafen verantwortlich.
GEFÄHRLICHE GÜTER - PFLEGE UND HANDHABUNG
Gefährliche Güter Allgemein
Gefährliche Güter, die an Bord von Stellenangeboten für Seeleute befördert werden, müssen in jeder Hinsicht den Anforderungen des Internationalen Codes für die Seebeförderung gefährlicher Güter entsprechen. Alle relevanten Details der gefährlichen Güter müssen dem Schiff mitgeteilt werden. Alle örtlichen Satzungen und Vorschriften müssen eingehalten werden. Warnschilder müssen ausgehangen und Schutzkleidung sowie Feuerlöschausrüstung bereitgestellt werden.
CONTAINER
An Deck beförderte Container sollten ordnungsgemäß so gesichert werden, dass die entsprechenden Festigkeitsmerkmale des Containers und der Deckzurrfösen sowie die durch das Stapeln eines oder mehrerer Container übereinander verursachten Belastungen berücksichtigt werden.
Schwere Maschinen oder pflanzliche und Schüttgüter, die auf Gurten gelagert werden, können mit zusätzlichen Zurrögeln gesichert werden. Die Lukendeckel sollten niemals überladen werden. Container sollten nicht auf Lukendeckeln geladen werden, es sei denn, es ist bekannt, dass die Luken eine ausreichende Gesamt- und Punktlagerfestigkeit haben. Gegebenenfalls sollte immer auf die klassengeprüften Pläne für die Montage und Sicherung von Containern zusammen mit der genehmigten maximalen zulässigen Belastung der Klasse Bezug genommen werden. Diese Pläne und Parameter sollen genau befolgt werden. Die Sicherheit darf niemals durch Überschreiten der angegebenen Grenzwerte gefährdet werden.
Zusätzlich sollten das Alter und der Zustand des Schiffes beim Laden von Containern oder anderen schweren Lasten auf Lukendeckeln berücksichtigt werden, die sich unter schweren Lasten leicht verformen können und Wasser in die Laderäume eindringen lassen können.
Wenn die permanenten Fußrasterungen und/oder Fußrasten nicht an die Schiffsstruktur geschweißt sind, dürfen die Container nicht höher als eine Ebene bewegt werden. Wenn möglich, sollten Container vorne und hinten gestaut werden. Die Eckbeschläge der Container müssen auf einem geeigneten Balken platziert werden, der so angeordnet ist, dass er nicht mit Fensterbrettern oder dem Seitenrahmen in Berührung kommt. Die Wirkung davon ist, die Gesamtlast des Containers über den Bereich des entsprechenden Deckabdeckung und der Luke zu verteilen. Zu transportierende Container müssen als "Landladung" betrachtet und gemäß den Regeln und Empfehlungen für Deckladung gesichert werden. Mit anderen Worten, die Gesamthaltekapazität der zugehörigen Vorrichtungen, ordnungsgemäß platziert und an den jeweiligen Endpunkten befestigt, muss mindestens das Dreifache des statischen Gewichts des Containers betragen.
Wenn die Container in zwei (oder mehr) hohen Lagen gestapelt werden sollen, muss die Basislage mit permanenten Fußrasten für die untere Ecke versehen sein. Container müssen übereinander mit Schraubfittings und Spannklemmen gesichert werden. Auf Schiffen, die so ausgerüstet sind, gilt der klassengeprüfte Plan für das Stapeln und Sichern von Containern.